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Glasmacherort mit Geschichte

Museumsdorf Baruther Glashütte

1716 begann die Geschichte des heutigen Museumsdorfes, das nur wenige Kilometer von unserem Hotel in Brandenburg entfernt ist, mit dem Werksweiler Glashütte. Im Laufe der Zeit entstand um die Glasfabrik ein Lebensraum für die bis zu 500 Menschen, die dort arbeiteten. Dabei strahlte der Ort schon immer eine einzigartige Atmosphäre aus, befindet er sich doch direkt im Grünen, im schönen Urstromtal. Neben den für die Arbeit notwendigen Gebäuden, wie Ofenhallen, Schleiferei und Gasgenerator wurden in Baruth ein Gasthof, eine Kegelbahn, eine Schule und natürlich die Arbeiterhäuser sowie die Glasmachergärten errichtet. Im Zeitalter der Weltausstellung wurden in der s. g. Solms’schen Glasfabrik bis zu eine Million Lampenschirme hergestellt. Die Produktion im Werk musste jedoch vor rund 30 Jahren aufgrund technischer Mängel eingestellt werden, weshalb der Ort 1986 als Industrie-Denkmal anerkannt wurde und für viele Jahre in einen Dornröschenschlaf versank, bis er von einem Prinz wieder wachgeküsst wurde.

„Dornröschen“ erwacht

Zugegeben dieser Vergleich trifft es nicht wirklich, da es sich um einen Ort und keine holde Prinzessin handelt. Außerdem erschienen in Baruth nicht ein einziger Prinz, sondern gleich mehrere Prinzen und Prinzessinnen, in Form von Kunsthandwerkern, Glasbläsern, Glasmachern und Künstlern. Angezogen von der einzigartigen Atmosphäre des Ortes haben sie ihn mit neuem Leben erfüllt und präsentieren hier im selbsternannten schönsten Glasmacherort Deutschlands ihre handgefertigten Werke. Darunter zahlreiche Unikate oder auch Kleinserien. Alles mit traditioneller Technik hergestellt. So kann der Besucher im Ort einzigartige Kleinode erwerben und gleichzeitig interessante Einblicke hinter die Kulissen bekommen sowie sich durch interessante, interaktive Mitmachangebote beteiligen.

Museum mit dem Erfinder der Thermoskanne

Obwohl die Baruther Glashütte durch ihre Konzeption selbst ein Museumsdorf ist, so gibt es dennoch ein extra ausgewiesenes Museum, in dem der Besucher mit der Geschichte des einzigartigen Werkstoffs Glas und der Geschichte des Ortes vertraut gemacht wird. Es beinhaltet an zwei Standorten Werkzeuge, Modelle, historische Exponate und unterirdische Schürkanäle. Dabei sollte man die große Hütte, die im Jahr 1861 errichtet wurde, nicht vergessen. Als 1980 die Stilllegung erfolgte, bildete sich hier ein gigantischer, 20 Tonnen schwerer Glasblock, der in der alten Siemenswanne besichtigt werden kann. Zusätzlich findet sich im Museum ein Studio-Ofen, an dem man sich unter Anleitung selbst einmal als Glasbläser versuchen kann. Eine Dauerausstellung ist Reinhold Burger gewidmet. Dieser Name mag vielleicht nicht jedem Leser bekannt erscheinen, dennoch wird Burgers bekannteste Erfindung heutzutage immer noch millionenfach verwendet: Die Thermoskanne.

Das Museumsdorf Baruther Glashütte ist von April bis Oktober täglich, außer montags, von 10.00 Uhr – 18.00 Uhr geöffnet. In den anderen Monaten i. d. R. nur bis 16.00 Uhr und in den Wintermonaten (Januar und Februar) ist darüber hinaus auch der Dienstag Ruhetag.

 

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